Am 25. Juni 2021 unterzeichneten Kulturstaatsministerin Monika Grütters und Thüringens Kulturminister Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff eine Verwaltungsvereinbarung über die gemeinsame Finanzierung des ersten Sonderinvestitionsprogramms (SIP I) der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten sowie für Projektmittel zur Förderung der Schlösser- und Kulturlandschaft in Thüringen. 100 Millionen Euro Bauinvestmittel stellt der Bund zur Verfügung, die der Freistaat in gleicher Höhe kofinanziert.

Dr. Doris Fischer, Direktorin der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, äußert sich dankbar für die nun von Bund und Land bereitgestellten Mittel: „Wir haben damit erstmals die Möglichkeit, an vielen Stellen parallel wirklich große Schritte für die historischen Anlagen zu machen. Unseren Plan für die nächsten Jahre haben wir vor allem nach Dringlichkeit und Machbarkeit ausgerichtet. In den meisten Fällen geht es um akut notwendige Maßnahmen zum Erhalt der Denkmalsubstanz. Zum Teil rücken aber auch lang ersehnte Nutzungen endlich in greifbare Nähe. Besonders froh bin ich, dass wir einige Verbesserungen für die Museen in unseren Liegenschaften einbeziehen können, mit denen wir Hand in Hand die Anlagen weiterentwickeln wollen.“ Fischer weiß um die damit verbundene Herausforderung: „Wir krempeln jetzt die Ärmel hoch für den Marathon, der vor uns liegt – binnen Kurzem müssen wir in großem Umfang solide in Denkmale investieren. Das ist eine lohnende und zugleich fordernde Aufgabe in dem Bewusstsein, dass es sich vor dem Hintergrund unseres reichen Denkmalbestands um die erste von mehreren Etappen handelt.“

In den vergangenen Monaten hat die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten in stetiger Abstimmung mit den zuständigen Stellen eine Maßnahmenliste erarbeitet. Nicht alle wünschenswerten oder auch nur notwendigen Maßnahmen konnten innerhalb des SIP I berücksichtigt werden. Vielmehr musste nach mehreren Kriterien abgewogen werden. Wichtigste Maßstäbe waren die denkmalpflegerische Dringlichkeit und die Machbarkeit des Gesamtpakets im Förderzeitraum. Hinzu kommen dringend erforderliche Verbesserungen in den Arbeitsbedingungen für museale Nutzer und für die Stiftung von Bedeutung, eine möglichst breite Berücksichtigung der Regionen Thüringens. Darüber hinaus sollen unterschiedliche Investitionsvolumina, voneinander abgrenzbare Teilprojekte und Vorbereitungsstände von Maßnahmen einen gestaffelten Einstieg in die eigentlichen Baumaßnahmen und ermöglichen – ein entscheidender Faktor angesichts knapper personeller Ressourcen und der allgemeinen bauwirtschaftlichen Lage. Vor allem aber soll damit der Einsatz der Mittel auch unter Berücksichtigung der aktuellen Kostensteigerungen zeitnah sichergestellt werden.

Die Investitionsmittel sind seitens der Fördergeber für Liegenschaften im Bestand der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten vorgesehen. Die jeweils genannten Summen berücksichtigen zu erwartende Preissteigerungen sowie die erforderlichen Personal- und Sachkosten zur Umsetzung. Außerdem gibt es eine noch nicht fest verplante Summe von rund 5 Millionen Euro zur Abfederung von Unwägbarkeiten. Für Denkmalensembles, deren Übertragung an die Stiftung derzeit erwogen wird, ist im Maßnahmenplan eine Reserve von 20 Millionen Euro vorgesehen.

Die Vorschlagsliste der Stiftung bedarf noch der Bestätigung durch die Zuwendungsgeber. Wir gehen davon aus, im Rahmen der weiteren Besprechungen mit Bund und Land die Zuwendungsgeber von den vorgeschlagenen Projekten überzeugen zu können.

 

Liegenschaften und Sanierungsprojekte für das Sonderinvestitionsprogramm I (SIP I)

 

Schloss Heidecksburg in Rudolstadt: 21,7 Millionen Euro

Schwerpunkte auf Schloss Heidecksburg sind der Nord- und der West-flügel. Hier geht es vorrangig um die statisch-konstruktive Sanierung der Dächer, die barrierearme Erschließung und die Objektsicherheit. Im Förderzeitraum sollen die Untersuchungen und Planungen erarbeitet werden und Teilabschnitte zur Umsetzung kommen. Parallel zu diesem zeitaufwendigen Projekt sollen der Marstall und die Säulensäle im Süd-flügel saniert und für das Staatsarchiv Rudolstadt nutzbar gemacht werden.

 

Schloss Sondershausen: 20,7 Millionen Euro

An Schloss Sondershausen weisen vor allem die ältesten Bauteile großen Sanierungsbedarf auf. Der problematische Baugrund hat am Alten Nordflügel und dem aus dem Mittelalter stammenden Turm statische Schäden verursacht, die es vorrangig zu beheben gilt. Dies soll geplant und im Förderzeitraum teilweise umgesetzt werden. Hinzu kommen Dachsanierungen am Süd- und am Ostflügel, die Fortführung der auf-wendigen Arbeiten am Entwässerungssystem und die Gesamtsanierung des Jägerhauses zur Nutzung durch die Landesmusikakademie. Im Schlosspark sollen dringen notwendige Brückensanierungen und Wegerestaurierungen durchgeführt werden.

 

Schloss Bertholdsburg Schleusingen: 10,4 Millionen Euro

Bisher nicht nutzbare Bereiche in den Erdgeschossen des Süd- und des Westflügels von Schloss Bertholdsburg sollen saniert und für die Nutzung durch das Naturhistorische Museum Schloss Bertholdsburg vorbereitet werden. Auch an eine barrierearme Erschließung und an Brandschutzmaßnahmen ist dabei gedacht. Außerdem muss die Schlossbrücke saniert werden.

 

Schloss Wilhelmsburg Schmalkalden: 11,7 Millionen Euro

Die Förderung ermöglicht die zügige Fortführung zweier Langzeitaufgaben an Schloss Wilhelmsburg. Die Dachsanierung kann am Südflügel einschließlich Schlosskirchturm fortgesetzt und damit zum Abschluss gebracht werden. Außerdem wird der Museumsrundgang erweitert und barrierearm gestaltet. In größerem Umfang können die so prägenden wie sanierungsbedürftigen Stütz- und Umfassungsmauern instandgesetzt werden.

 

Schloss Friedenstein Gotha: 50 Millionen Euro

Seitens der Fördergeber wurde ein fester Betrag von 50 Millionen Euro für Schloss Friedenstein mit Herzoglichem Park vorgesehen. Damit wird das derzeit laufende 60-Millionen-Euro-Programm für Schloss Friedenstein mit Herzoglichem Park aufgestockt. Der bisher geplante Umfang der Sanierung wird sich damit deutlich erweitern.

 

Schloss Schwarzburg: 6 Millionen Euro

Die Mittel für Schloss Schwarzburg sind für das Schloss-Hauptgebäude vorgesehen. Im Zentrum steht dabei das Ziel, Depotflächen für das Thüringer Landesmuseum Heidecksburg zu schaffen. Darüber hinaus sollen die bis 2021 als „Denkort der Demokratie“ nutzbar gemachten Innenräume barrierefrei erschlossen und um Veranstaltungsinfrastruktur erweitert werden.

 

Schloss Altenstein in Bad Liebenstein: 8 Millionen Euro/Vorschlag: 13 Millionen Euro

Mit den eingeplanten Mitteln kann die Gesamtsanierung des Schlosses bis zur Nutzbarkeit abgeschlossen werden. Schwerpunkte sind der Innenausbau, die Sanierung des historischen Küchenbaus, der Terrassen und die Sicherung der benachbarten Bergfriedruine.

 

Dornburger Schlösser: 10 Millionen Euro

Auf den Dornburger Schlössern steht das Renaissanceschloss zur Sanierung an. Die Maßnahmen reichen von der Dachsanierung über die Instandsetzung der Baukonstruktion des hangnahen Gebäudes bis zur Objektsicherheit. Zudem werden die barocken Geländergitter am Rokokoschloss restauriert.

 

Schloss und Park Wilhelmsthal bei Eisenach: 6 Millionen Euro

Der Fokus in Schloss Wilhelmsthal liegt auf dem Neuen Schloss mit Saalbau, nördlichem Pavillon und den verbindenden Kolonnaden. Der kulturhistorisch bedeutsame Telemannsaal im Saalbau soll restauriert werden. Die Kolonnade und der nördliche Pavillon sollen ebenfalls saniert werden und dienende Funktionen für die Veranstaltungsnutzung des Telemannsaals erfüllen. Für die Gesamtanlage soll die Erschließung mit Wasser, Abwasser und anderen Versorgungsmedien angegangen werden.

 

Burg Weißensee: 3 Millionen Euro

Die Sanierung des Palasturms soll mit der Turmhaube abgeschlossen werden. Außerdem kann ein größerer Abschnitt der dringlichen Ringmauersanierung umgesetzt werden.

 

Burg Ranis: 8 Millionen Euro

Das in den letzten Jahren intensiv untersuchte Torhaus soll statisch gesichert werden. Dach und Fassaden werden instandgesetzt.

 

Wasserburg Kapellendorf: 5 Millionen Euro

Dringlichen Sanierungsbedarf innerhalb der Burganlage weist der barocke Prinzessinnenbau auf. Dach und Fassaden sollen im Rahmen der Förderung saniert werden.

 

Schloss Molsdorf mit Park: 8 Millionen Euro

In Schloss und Park Molsdorf sind zunächst Maßnahmen im Park Teil des Förderprogramms. Dazu gehören die Sanierung des Parkteichs einschließlich Entschlammung und die Parkarchitekturen. Am Schloss selbst haben das Dach und die Fassaden den vorrangigen Sanierungs-bedarf. Dafür sollen die vorbereitenden Untersuchungen und Grundlagenermittlungen eingeleitet werden.

 

Burgruinen: 1,2 Millionen Euro

Im Rahmen des Sonderinvestitionsprogramms sind in größerem Umfang als bisher Sicherungsmaßnahmen an einigen akut gefährdeten Burgruinen möglich. Vorgesehen sind die Burgruinen Bad Liebenstein, Ehrenstein, Brandenburg und Obere Sachsenburg.

 

Fotomaterial (Beispielbilder Liegenschaften) für den Gebrauch im Zusammenhang mit der Berichterstattung zu diesem Thema:

https://www.dropbox.com/sh/nmzfvjeco3j0jzv/AAA_KCKVEkb2ur0L_VTlZDVra?dl=0

In Kloster Veßra hat die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten die frühere Porzellanfabrik in unmittelbarer Nachbarschaft der Klosteranlage erworben. Dort sollen bald Sammlungsbestände des Hennebergischen Museums Kloster Veßra und des Naturhistorischen Museums Schloss Bertholdsburg Schleusingen ihr Domizil finden. Beiden Museen fehlt es bislang an geeigneten und ausreichenden Depotflächen.

Die Stiftung Thüringer Schlösser ist Eigentümerin beider Liegenschaften und sieht sich damit in der Pflicht, geeignete Räume für die Lagerung musealer Sammlungsbestände der beiden Museen bereitzustellen. Gemeinsame Prüfungen in den letzten Jahren einen Depotbedarf von insgesamt rund 2.000 Quadratmetern Depotfläche, wobei zu erwartende Zuwächse einkalkuliert sind. In der Abwägung mehrerer Varianten erwies sich der Ankauf der leerstehenden früheren Porzellanfabrik mit anschließendem Ausbau für die Depotnutzung als weitaus kostengünstigste Variante. Die Flächen entsprechen dem Bedarf. Der Aufwand für die Erneuerung der Haustechnik, den Einbau von Sicherheitsanlagen und das Einziehen von Zwischenwänden wird auf rund eine Million Euro geschätzt. Die Kosten für die Schaffung von Depots innerhalb historischer Bausubstanz oder gar für einen Neubau hätten ein Vielfaches betragen.

Der nun erworbene Bau bringt beste Voraussetzungen für ein Museumsdepot mit. Dach, Fassaden und Fenster sind intakt, vor allem aber sind die statischen Voraussetzungen auf ideale Weise erfüllt. Für die Nutzung als Fabrik mussten die Decken bereits zur Erbauungszeit 600 bis 750 Kilogramm pro Quadratmeter tragen – das ist auch der für ein modernes Depot notwendige Wert. Kostenintensive statische Verstärkungen stehen also nicht auf dem Plan. Die Hallen in den Geschossen sind künftig flexibel unterteilbar. Auch ein Lastenaufzug und eine Laderampe sind vorhanden.

Deshalb ist nun ein vergleichsweise zügiges Vorgehen möglich. Im ersten Schritt werden die beiden Museen eine Nutzerbedarfsplanung erstellen, aus der sich detaillierte Angaben zu den konservatorischen und räumlichen Erfordernissen der Sammlungsbestände ergeben. Parallel wird die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten ein Planungsteam auswählen. 2022 soll die Planung beginnen, bei gutem Fortschritt im gleichen Jahr ein erster Teil der Umsetzung.

Das Gebäude wurde Anfang des 20. Jahrhunderts als Porzellanfabrik neu errichtet und durch die Firma Herda, Bofinger & Co. betrieben. 1921 kam es zur Liquidation. Das Hennebergische Museum Kloster Veßra verfügt heute über eine Vielzahl von Produkten und Haldenfunden dieser Manufaktur. Im zweiten Weltkrieg gab es ein Intermezzo als von Suhl aus betriebene Waffenfabrik. Zuletzt wurde das Gebäude als soziale Bildungsstätte für Holzhandwerk betrieben, bevor es leer stand und der Ankauf möglich wurde.

Fotos:

oben: Vor dem künftigen Depotgebäude: Claudia Krahnert, Direktorin des Hennebergischen Museums Kloster Veßra, Dr. Ralf Werneburg, Direktor des Naturhistorischen Museums Schloss Bertholdsburg Schleusingen und Dr. Doris Fischer, Direktorin der Siftung Thüringer Schlösser und Gärten, Foto: STSG, Franz Nagel

im Text: Raum im künftigen Depotgebäude, Foto: STSG, Franz Nagel

Einblicke in die Gartendenkmalpflege bei der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten (STSG) gibt am 8. Juli um 18 Uhr deren Gartenreferent Dipl.-Ing. Dietger Hagner in der Erfurter Peterskirche. Der Vortrag ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung „Paradiesgärten – Gartenparadiese“ in dem Sakralbau mitten auf dem BUGA-Areal des Erfurter Petersbergs.

Mit Pflanzen gestaltete Kunstwerke erfordern ein besonderes Verständnis vom Denkmalcharakter und entsprechende Maßnahmen zu dessen Erhaltung. Seit den 1970er Jahren hat sich das Bewusstsein für historische Gärten als Kulturdenkmale von eigenem Wert etabliert. Der Vortrag geht auf die Geschichte des Fachs ein, vor allem aber auf Grundsätze, Konzepte und Praxis der Gartendenkmalpflege in der Gegenwart am Beispiel der Gartenanlagen der STSG. Auch die neuen Herausforderungen infolge des Klimawandels spielen dabei eine Rolle.

Die Peterskirche liegt im BUGA-Areal des Petersbergs. Für den Zugang wird deshalb ein gültiges BUGA-Ticket benötigt. Kontaktdaten werden erfasst. Die Teilnehmerzahl ist auf 60 Personen begrenzt. Der Zugang erfolgt an der Nordseite, gegenüber der Defensionskaserne.

Donnerstag, 8. Juli 2021, 18 Uhr, Erfurt, Peterskirche

www.thueringerschloesser.de/museum-paradiesgaerten/

 

Abbildung: Restaurierter Blumengarten vor dem Sommerpalais Greiz, Foto: Schatzkammer Thüringen, Marcus Glahn

Am Sonntag hat die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten in der Herzoglichen Orangerie Gotha ihre jährliche Saisoneröffnung begangen – coronabedingt fast zwei Monate später als sonst üblich. Während der Veranstaltung wurde der Christian-August-Vulpius-Preis verliehen. Außerdem wurde die Ausstellung „Im Garten der Goldenen Früchte“ im Orangenhaus offiziell eröffnet.

Christian-August-Vulpius-Preis

Der Christian-August-Vulpius-Preis ging in diesem Jahr an den Werratalverein, Zweigverein Brandenburg e.V. Mit dem undotierten Preis würdigt die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten jährlich besondere Verdienste von Einzelpersonen und Vereinen, die sich ehrenamtlich für das kulturelle Erbe einsetzen. Laudator Dr.-Ing. Thomas Ludwig, Mitglied des Sachverständigen Beirats der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, betonte die identitätsstiftende Bedeutung ehrenamtlichen Engagements: „In jedem Ort Thüringens, in dem eine Burg, ein Kloster, ein Schloss mit seinem Park steht, gibt es Menschen, denen der Erhalt dieser Zeugen der Geschichte am Herzen liegt, die sich dafür einsetzen, dass sie erhalten bleiben, gepflegt werden, besucht werden können.“ Rund um die Brandenburg bei Lauchröden an der Werra stand die Beziehung der Menschen zu „ihrer“ Burg lange Zeit unter besonderen Vorzeichen. Ort und Burg lagen im streng bewachten Schutzstreifen der DDR-Grenzanlagen. Nach dem Mauerbau war die Burg auch für Einheimische viele Jahre lang nicht zugänglich. Erst spät lenkten die Behörden ein, ab 1988 konnte die Ruine unter Bewachung besucht werden. Noch im April 1989 gründete sich eine Interessengemeinschaft und lenkte die denkmalpflegerische Aufmerksamkeit auf die Landmarke. Der Mauerfall sorgte für Aufbruchstimmung: „Totgeschwiegen und dem Verfall preisgegeben, war die Brandenburg dennoch Teil des Lebens der Bewohner von Lauchröden und Herleshausen geblieben, den Schwesterorten auf beiden Seiten des Werratals“, gab Ludwig die emotionale Beziehung zum Denkmal wieder. Der Verein wurde gegründet, selbstverständlich mit Mitgliedern von beiden Seiten der früheren Grenze. Der Laudator würdigte die vielen und vielfältigen Aktivitäten des Vereins für das Denkmal, dessen Erforschung und Vermittlung, Veranstaltungen sowie nicht zuletzt die umgebenden Naturschätze. Den Preis, einen Porzellanlöwen, übergab Dr. Doris Fischer, Direktorin der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, im Beisein von Thüringens Kulturminister Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff, dem Vorsitzender des Stiftungsrats der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, und dem Gothaer Oberbürgermeister Knut Kreuch.

V.l.n.r. Dr. Doris Fischer, Direktorin der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, Reinhard Schneider und Jens Griebel vom Brandenburgverein, Kulturminister Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff und Laudator Dr. Thomas Ludwig. Foto: Thüringer Staatskanzlei, Rosa Schulz

 

Ausstellung „Im Garten der Goldenen Früchte“

Im Anschluss wurde die Ausstellung „Im Garten der Goldenen Früchte“ eröffnet, ein Beitrag der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten zum Programm des BUGA-Außenstandorts Gotha. Die Ausstellung zur Orangeriekultur ist am historischen Schauplatz des Geschehens eingerichtet, im Organgenhaus der Herzoglichen Orangerie.

Im Zentrum stehen Geschichte und Praxis der Orangeriekultur. Von der mythologischen Bedeutung von Zitrusfrüchten in der Frühen Neuzeit bis zu Tipps für eigene Versuche der Ananastreiberei spannt sich der weite Bogen vielfältiger Themen.

Welche Orangeriepflanzen gibt es? Wie zieht man Zitrusgewächse? Wie verwendet man die Früchte? Woher kommen Kamelien? Welche Geräte und Pflanzgefäße wurden verwendet, wie wurden sie hergestellt? – Auf all diese Fragen findet man im Orangenhaus eine Antwort.

Zugleich hält die Ausstellung praktische Hinweise bereit und lädt zum Ausprobieren ein. So sind für das gedeihliche Wachsen der Pflanzen spezielle Erdmischungen wichtig. Die Bestandteile hierfür sind in einem sogenannten Erdlabor aufgestellt. Besucher werden eingeladen, selbst eine Ananas zu vermehren.

Im zweiten Teil der Ausstellung wird die beeindruckende Geschichte der Herzoglichen Orangerie Gotha erzählt, inszeniert mit einem symbolischen Orangenhain und einer Bilderwand, die manches Geheimnis der Goldenen Früchte lüftet. Hier finden sich Antworten auf die Frage, was das Sammeln und Pflegen von pflanzlichen Exoten in der Frühen Neuzeit so attraktiv machte, dass sich auch Herrscher eigenhändig darum bemühten.

 

Im Garten der Goldenen Früchte

Herzogliche Orangerie Gotha, Orangenhaus (nördliches Orangeriegebäude)

Dienstag bis Sonntag von 10 bis 16 Uhr, Eintritt frei

bis 20. September 2021

Am kommenden Sonntag laden die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, die Stiftung Schloss Friedenstein Gotha und die Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach gemeinsam zu einem umfangreichen Programm rund um Schloss Friedenstein und die Herzogliche Orangerie Gotha. Es ist der coronabedingt verschobene Start in die BUGA-Saison.

Unter dem Motto „Erlebnis Kammermusik! Flanieren, verweilen, genießen“ präsentieren ab 11.30 Uhr bis in die späten Abendstunden sieben unterschiedliche Ensembles der Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach auf der großen Bühne im Schlosshof und im Ostgarten von Schloss Friedenstein kammermusikalische Werke. Der Vorverkauf läuft bereits.

Beide Stiftungen begleiten mit jeweils einer Ausstellung die BUGA-Saison. Beide öffnen am 4. Juli offiziell. Im Herzoglichen Museum steht ab 10 Uhr unter dem Titel „Muschelblüten, Blumenbücher und ein Orangerie-Modell“ restaurierte Kunst der Stiftung Schloss Friedenstein rund um den Garten im Mittelpunkt. Ab 14 Uhr ist im Orangenhaus die Ausstellung „Im Garten der Goldenen Früchte“ geöffnet, der Beitrag der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten zum Angebot des BUGA-Außenstandorts Gotha. Dort gibt es ab 14.15 Uhr zum Auftakt Führungen mit begrenzter Teilnehmerzahl durch die Ausstellung, das Orangerieparterre und den Englischen Garten, außerdem Salonmusik mit dem Duo Divers.

Der Verein „Orangerie-Freunde“ Gotha e.V. begleitet den Nachmittag in der Orangerie mit dem ersten der beliebten Kaffeenachmittage in diesem Jahr. Von 14 bis 17 Uhr werden selbstgebackene Kuchen, Kaffeevariationen, Orangerie-Sekt und alkoholfreie Getränke angeboten. Der Erlös der Veranstaltung kommt der Fertigstellung des neuen Kamelien-Hauses am historischen Standort hinter dem nördlichen Treibhaus zugute. Es gelten die aktuell für die Gastronomie vor-geschriebenen Hygiene- und Abstandsregeln. Ein Mund-Nasen-Schutz muss bis zum Erreichen des Platzes getragen werden.

 

Programm

Ensembles der Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach

Bühne im Schlosshof

11.30-12.30 Uhr            Blechbläserensemble

 

Bühne im Ostgarten

13.30 – 14.30 Uhr          Gothardus Bratschenquartett

15.00 – 16.00 Uhr          Trio Nuance

16.30 – 17.30 Uhr          Philharmonisches Quartett

 

Bühne im Schlosshof

18.00 – 19.00 Uhr          Bläserquintett/

19.30 – 20.30 Uhr          Spohr-Quartett

21.00 – 22.00 Uhr          Bläseroktett und weitere Mitglieder der Thüringen Phil-harmonie Gotha-Eisenach

 

Einzelticket: 15,-€, Zwei Tickets: 25,- €, Kombiticket für alle Konzerte: 50,-€

Tickets erhalten Sie im Ticket-Service-Büro am Hauptmarkt sowie bei allen bekannten VVK-Stellen und online beim Ticketshop Thüringen. Weitere Infos unter www.thphil.de

 

 

Tag der offenen Tür anlässlich der Eröffnung der Ausstellung “Im Garten der Goldenen Früchte”

 

Herzoglicher Park, Orangerie

 

14.15 Uhr                     Führung durch das Orangerieparterre

14.30 Uhr                     Salonmusik mit dem Duo Divers

15.00 Uhr                      Führung durch die Ausstellung “Im Garten der Goldenen Früchte”

15.15 Uhr                     Führung durch den Englischen Garten

15.45 Uhr                     Führung durch das Orangerieparterre

16.00 Uhr                     Salonmusik mit dem Duo Divers

 

Ausstellungen

 

„Im Garten der Goldenen Früchte“
Herzogliche Orangerie, Orangenhaus

Dienstag bis Sonntag von 10 bis 16 Uhr, Eintritt frei

bis 20. September 2021

Die Ausstellung „Im Garten der Goldenen Früchte“ ist Teil des Programms der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten an ihren BUGA-Außenstandorten. Sie gibt Einblicke in die Geschichte und Praxis der Orangeriekultur. Von der mythologischen Bedeutung von Zitrusfrüchten in der Frühen Neuzeit bis zu Tipps für eigene Versuche der Ananastreiberei spannt sich der Bogen vielfältiger Themen.

Welche Orangeriepflanzen gibt es? Wie zieht man Zitrusgewächse? Wie verwendet man die Früchte? Woher kommen Kamelien? Welche Geräte und Pflanzgefäße wurden verwendet, wie wurden sie hergestellt? Auf all diese Fragen findet man im Orangenhaus eine Antwort. Zugleich hält die Ausstellung praktische Tipps bereit und lädt zum Ausprobieren ein. So sind für das gedeihliche Wachsen der Pflanzen spezielle Erdmischungen wichtig. Die Bestandteile hierfür sind in einem Erdlabor aufgestellt. Besucher werden eingeladen, selbst eine Ananas zu vermehren. Im zweiten Teil der Ausstellung wird die beeindruckende Geschichte der Herzoglichen Orangerie Gotha erzählt. Inszeniert mit einem symbolischen Orangenhain und einer Bilderwand, die manches Geheimnis der Goldenen Früchte lüftet, aber auch spannende Fragen aufwirft.

 

Muschelblüten, Blumenbücher und ein Orangerie-Modell – Restaurierte Kunst rund um den Garten

Herzogliches Museum, Ausstellungskabinett

4. Juli bis 3. Oktober 2021

4. Juli 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr Kurzführungen zur Präsentation im Herzoglichen Museum mit der Kuratorin Ulrike Eydinger

Anlässlich der diesjährigen Bundesgartenschau in Erfurt präsentiert die Stiftung Schloss Friedenstein Gotha aus ihren Sammlungen eine exquisite Auswahl von Objekten rund um das Thema Garten. Zu sehen sein werden bislang unbekannte oder aufgrund ihrer Empfindlichkeit nur selten ausgestellte Kunstwerke, die sich einst in der Kunstkammer befanden und eng mit der Gothaer Gartenlandschaft des 17. und 18. Jahrhunderts verknüpft sind.

Wie beliebt Conchylien-Bouquet und Co. schon bei den ehemaligen Schlossbewohnern und ihren Gästen waren, bezeugten noch bis vor Kurzem Abnutzungs-spuren und -schäden. Die Restauratoren aber haben großartige Arbeit geleistet: Alle Stücke sind jüngst mit phantastischen, teils spektakulären Ergebnissen aufwändig restauriert worden, weshalb die kleine Schau auch das Vorher und Nach-her der Objekte thematisieren wird.

Die Stiftung Schloss Friedenstein Gotha dankt Land Thüringen, dem Freundeskreis der Kulturstiftung der Länder e.V. und dem Freundeskreis Kunstsammlungen Schloss Friedenstein Gotha e.V. für ihre großzügige finanzielle Unterstützung der fünf Restaurierungsprojekte sowie dem Studiengang Konservierung und Restaurierung der FH Erfurt für die restauratorische Mitwirkung.

 

Für alle Veranstaltungen gelten die aktuellen Regeln und Verordnungen zum Infektionsschutz.

 

 

Abbildung:

Schloss Friedenstein mit Herzoglicher Orangerie, Foto Schatzkammer Thüringen, Marcus Glahn

Baufachleute verschiedener Spezialgebiete geben am 1. Juli um 18 Uhr in der Erfurter Peterskirche Einblicke in die Sanierungsarbeiten an dem romanischen Baudenkmal in den vergangenen Jahren. Dank Förderung durch die Thüringer Staatskanzlei in Höhe von 5 Millionen Euro waren mit Blick auf die derzeitige BUGA umfangreiche Maßnahmen möglich. Mit der Ausstellung „Paradiesgärten – Gartenparadiese“ hat sich die frühere Klosterkirche binnen kurzer Zeit zum Besuchermagneten entwickelt.

Architektin Silvia Wagner, Leiterin der Bauabteilung der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, erläutert gemeinsam mit dem Planungsteam die Konzeption und die Maßnahmen. Der beauftragte Architekt Frank Spangenberg, der Restaurator Stephan Scheidemann und der Technikplaner Stefan Schmidt erläutern den Weg von den ersten Planungsschritten bis zur Umsetzung. Schwerpunkte sind der Ausbau für die Veranstaltungs- und Ausstellungsnutzung einschließlich der behutsamen Integration der dafür benötigten Technik und die Restaurierung der Sandsteinfassaden mit ihrem 900 Jahre alten Bauschmuck.

Die Peterskirche liegt im BUGA-Areal des Petersbergs. Für den Zugang wird deshalb ein gültiges BUGA-Ticket benötigt. Kontaktdaten werden erfasst. Die Teilnehmerzahl ist auf 60 Personen begrenzt. Der Zugang erfolgt an der Nordseite, gegenüber der Defensionskaserne.

Donnerstag, 1. Juli 2021, 18 Uhr, Erfurt, Peterskirche
www.thueringerschloesser.de/museum-paradiesgaerten/

Abbildung: Klosterkirche St Peter und Paul in Erfurt, Foto: Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, Philipp Hort

Im Herzoglichen Park Gotha finden derzeit Verkehrssicherungsmaßnahmen an Bäumen statt. Überwiegend geht es dabei um Folgen der langen Trockenperioden in den letzten Jahren. In erster Linie werden akute Gefahrenquellen beseitigt, die bei den regelmäßigen Kontrollen festgestellt wurden.

Insgesamt gibt es im Herzoglichen Park rund 3.500 Bäume. Ein großer Teil davon ist älter als 150 Jahre. Besonders unter der Trockenheit gelitten haben die 200jährigen Rotbuchen. Sie können schlechter als andere Baumarten mit Trockenstress umgehen. Krankheitserreger, Viren und holzzerstörende Pilze haben dann leichtes Spiel, in die Bäume einzudringen und Schäden zu verursachen. Rotbuchen machen den größten Teil der voraussichtlich 60 bis 80 Bäume aus, die in diesem Jahr im Park gefällt werden müssen. Ersatzpflanzungen sind für den Herbst geplant, doch können dadurch die Verluste der vielen Altbäume nicht vollständig kompensiert werden.

Abbildung: Trockenheitsgeschädigte Rotbuche im Herzoglichen Park Gotha, Foto: Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, Jens Scheffler

Am 27. Juni 2021 kann im Rahmen des Tags der Architektur zwischen 13 und 15 Uhr der Turm der ehemaligen Schlosskirche auf Schloss Schwarzburg besichtigt werden. Der Turm wurde in den vergangenen Jahren instandgesetzt und dient mit einer neuen verbindenden Brücke künftig als zweiter Fluchtweg aus dem Schloss-Hauptgebäude. Der Fluchtweg dient dem Projekt „Schloss Schwarzburg – Denkort der Demokratie“ im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) Thüringen, das Mitte Juli eröffnet werden soll. Es umfasst Teile des Hauptgebäudes, die zwischen 2018 und 2021 mit Förderung durch das Bundesprogramm Nationale Projekte des Städtebaus saniert wurden. Die Spuren der bewegten Geschichte von Schloss Schwarzburg bleiben dabei sichtbar.

Zum Tag der Architektur ist der ehemalige Schlosskirchturm erstmals seit Jahrzehnten zu besichtigen. Auch einen ersten Blick in das Hauptgebäude können Besucher erhaschen, bevor die Räume demnächst eröffnet werden. Vor Ort geben Carola Niklas, Baureferentin bei der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, und Architektin Christiane Hille vom Büro Tectum Hille Kobelt aus Weimar Einblicke in die Baumaßnahmen. Der Förderverein Schloss Schwarzburg – Denkort der Demokratie e. V. informiert zu seinem Spendenprojekt für die Wiedererrichtung der Kirchturmhaube.

In den 1940er Jahren hatten die Nationalsozialisten mit dem Umbau der Stammburg der Fürsten von Schwarzburg-Rudolstadt zum Reichsgästehaus begonnen. Dabei wurde auch die Schlosskirche, die einst einen ganzen Schlossflügel des barocken Sommerschlosses einnahm, bis auf den Kirchturm abgerissen. Nach Notsicherungen wurde die Baustelle 1942 verlassen, das Schloss-Hauptgebäude blieb als Bauruine zurück. 1980 zerstörte zudem ein Feuer die Haube des ehemaligen Kirchturms. Für die Funktion als Fluchtweg für die Veranstaltungsräume im Schloss wurde der Turm stabilisiert. Die Treppe ist wiederhergestellt und die Fassadenstruktur wieder ablesbar. Turm und Schloss-Hauptgebäude sind durch eine Stahlbrücke miteinander verbunden.

Abbildung:  Schloss Schwarzburg, Turm der ehemaligen Schlosskirche, Foto: IBA Thüringen, Thomas Müller

„Eine Hommage an Georg und Helene“ hat der Hamburger Künstler Joachim Jacob im BUGA-Außenstandort Schlosspark Altenstein aufgestellt. Die Installation „Ein Garten-Theater für den Altenstein“ zeigt die Initialen Georgs II. von Sachsen-Meiningen und seiner dritten Frau Helene Freifrau von Heldburg., dazu die Buchstaben „M“ und „T“ für Meiningen, Musik, Thüringen und Theater.

Dr. Verena Titze-Winter, Dr. Doris Fischer, Joachim Jacob, Ute Edda Hammer (v.l.n.r.)

Am 22. Juni konnte das fertiggestellte Projekt, das sich bereits eines regen Besucherinteresses erfreut, vorgestellt werden. Neben dem Künstler waren auch Vetreterinnen der Institutionen anwesend, die den Künstler und die Stiftung bei der Realisierung unterstützt haben. Ute Edda Hammer, Geschäftsführerin und Vorstand der Kulturstiftung des Freistaats Thüringen, und Dr. Verena Titze-Winter, Leiterin Kunst- und Kulturförderung der SparkassenVersicherung, hoben als Besonderheit des Projekts hervor, dass hier Gegenwartskunst in einem unmittelbaren historischen Bezugsrahmen gezeigt wird. Dr. Doris Fischer, Direktorin der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, dankte dem Künstler für das Engagement, eine ephemere künstlerische Arbeit aus dem Genius Loci heraus zu entwickeln und eine noch restaurierungsbedürftige Teilfläche des Parks mit historischen assoziationen belebt zu haben.

Abbildungen: Präsentation des Werks „Ein Gartentheater für den Altenstein“ am 22. Juni, Fotos: STSG, Franz Nagel

Am Freitag, dem 25. Juni, um 14 Uhr lädt die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten zur ersten Kuratorenführung durch die Ausstellung „Exotische Inspiration. Gesellige Teekultur in Weimar um 1800“ im Kirms-Krackow-Haus. Ausstellungskurator Dr. Jens-Jörg Riederer, Spezialist in Sachen Kulturgeschichte des Tees, erläutert, wie der Tee nach Europa kam, wie er zubereitet wurde und wie er zur Goethezeit als Türöffner zwischen Adel und Bürgertum fungierte. Zum Abschluss gibt es eine Tasse Tee im Gartenpavillon. Am Samstag, dem 26. Juni, um 10 Uhr führt Riederer durch die Pendant-Ausstellung in Schloss Belvedere.

Auch die regelmäßigen öffentlichen Führungen durch das Kirms-Krackow-Haus haben begonnen. Freitags um 16 Uhr geht es durch den Garten des Kirms-Krackow-Hauses mit Christian Hill, sonntags um 11 Uhr durch Haus und Garten mit Steffen Meyer. Auch diese Führungen enden mit einem Getränk im Gartenpavillon.

Die Teilnehmerzahl für Führungen im Kirms-Krackow-Haus ist aufgrund der Hygienebestimmungen jeweils auf acht Personen begrenzt. Es werden Kontaktdaten erfasst. Ticketreservierung wird empfohlen (Café La Tarte im Innenhof, Tel. 03643-2176310).

Preis für alle Führungen im Kirms-Krackow-Haus: 7,50 Euro p.P. inkl. Museumseintritt  und Getränk zum Abschluss

Treffpunkt: Kirms-Krackow-Haus, Innenhof

Reservierung über Café La Tarte: 03643-2176310

 

„Exotische Inspiration. Gesellige Teekultur in Weimar um 1800“

Kuratorenführung mit Dr. Jens-Jörg Riederer

Freitag, 25. Juni 2021, 14 Uhr

 

www.kirms-krackow-haus.de