Die Veste Heldburg ist ein beliebtes Ausflugsziel, das mit Eröffnung des Deutschen Burgenmuseums 2016 bei Besuchern deutlich an Attraktivität hinzugewonnen hat. Bisher konnten Gäste ihren Aufenthalt auf der Veste aber nicht mit einem Kaffeebesuch krönen. Es fehlte eine gastronomische Einrichtung. Das soll nun ein Neubau auf dem Gewölbe des ehemaligen Küchenbaus ändern. Der eingeschossige Bau ist als leichte vorgefertigte Holzkonstruktion geplant. Etwa 50 Personen werden hier Platz finden. Zusätzlich sind auf der vorhandenen Freiterrasse Sitzmöglichkeiten vorgesehen. Gestaltung und Materialität des Neubaus orientieren sich mit Stein, Holz, Glas und Kupfer, einer Sockelzone und einem Steildach an bestehende Motive der Veste. Der Bau ist barrierefrei über eine Rampen- und Treppenanlage erreichbar, ebenso verfügt das künftige Bistro über ein behindertengerechtes WC.
Bei der Planung wurde großer Wert darauf gelegt, konstruktive Eingriffe in die vorhandene Denkmalsubstanz zu vermeiden und Belange des Naturschutzes in Einklang mit dem Bau zu bringen. So wurde auf den Ausbau der Kellerräume verzichtet, um den Schutz dort lebender Fledermäuse zu gewährleisten. Zu Lagerzwecken wird lediglich in einen der beiden Keller eine Box eingestellt, die den Lebensraum der Tiere nicht beeinträchtigt.

Der Neubau ist ein gemeinsames Projekt der Stadt Heldburg und der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, mit knapp 560.000 Euro gefördert durch das Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum und der Thüringer Staatskanzlei mit 300.000 Euro. Die Stadt Heldburg ist Bauherrin, die Planung erfolgt über die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten. Für die Planungen setzt die Stiftung circa 200.000 Euro ein. Die Gesamtkosten für den Neubau liegen bei gut 1 Million Euro.

Herzog Georg II. beschäftigte sich bereits vor 1888 intensiv mit Umgestaltungsideen für Schloss und Park Altenstein. Während der Umbau des Barockschlosses nach dem Tod seiner Mutter 1888 bis 1890 umgesetzt wurde, begannen die grundlegenden Gestaltungsveränderungen der unmittelbar an das Schloss angrenzenden Gartenterrassen schon in den Jahren davor.

Die intensiven gärtnerischen Gestaltungen mit üppigem Blumenschmuck wie dem aufwendigen Teppichbeet westlich des Schlosses wurden gestalterisch maßgeblich durch berankte Pergolen ergänzt.
Sie bestehen teils aus Natursteinpfeilern, teils aus damals modernem Kunststein, wie er wenig später auch an Bauteilen des Schlosses verwendet wurde. Die darauf aufgelegten Holzkonstruktionen bildeten das Gerüst für die abwechslungsreiche Bepflanzung mit Kletterpflanzen. Die Holzauflagen sind eine alle paar Jahrzehnte zu erneuernde und zuletzt vor 20 Jahren vollständig erneuerte Konstruktion. In den letzten Jahren war der Zustand so schlecht, dass ein erneuter Ersatz der Pergola auf der oberen Terrasse und am Teppichbeet notwendig wurde.

Für die denkmalpflegerische Instandsetzung wurde auf Basis von historischem Archiv- und Fotomaterial die originäre Konstruktion aus der Anlagezeit unter Herzog Georg II. erforscht und die ursprüngliche Anzahl und Dimensionierung der Holzkonstruktion nachvollzogen. Mit der Erneuerung der Holzkonstruktion wurde begonnen. Verwendet wird heimisches Lärchenholz. Verbaut werden 297 Meter Tragbalken und 1.039 Meter Sparren mit verzierten Kopfenden. Konstruktiv wird die Haltbarkeit durch eine unauffällige Verblechung der Tragbalken verbessert. Erforderlich ist auch die Reparatur einzelner Pfeiler. Die Arbeiten erfolgen je nach Witterung. Für die Maßnahme einschließlich der Planung werden circa 90.000 Euro eingesetzt.

Abbildung:
Schloss Altenstein, Pergola, Aufnahme um 1890
Fotonachweis: Rimbachplan, Bad Liebenstein

Die Veste Heldburg ist ein beliebtes Ausflugsziel, das mit Eröffnung des Deutschen Burgenmuseums 2016 bei Besuchern deutlich an Attraktivität hinzugewonnen hat. Bisher konnten Gäste ihren Aufenthalt auf der Veste aber nicht mit einem Kaffeebesuch krönen. Es fehlte eine gastronomische Einrichtung. Das soll nun ein Neubau auf dem Gewölbe des ehemaligen Küchenbaus ändern. Der eingeschossige Bau ist als leichte vorgefertigte Holzkonstruktion geplant. Etwa 50 Personen werden hier Platz finden. Zusätzlich sind auf der vorhandenen Freiterrasse Sitzmöglichkeiten vorgesehen. Gestaltung und Materialität des Neubaus orientieren sich mit Stein, Holz, Glas und Kupfer, einer Sockelzone und einem Steildach an bestehende Motive der Veste. Der Bau ist barrierefrei über eine Rampen- und Treppenanlage erreichbar, ebenso verfügt das künftige Bistro über ein behindertengerechtes WC.

Bei der Planung wurde großer Wert darauf gelegt, konstruktive Eingriffe in die vorhandene Denkmalsubstanz zu vermeiden und Belange des Naturschutzes in Einklang mit dem Bau zu bringen. So wurde auf den Ausbau der Kellerräume verzichtet, um den Schutz dort lebender Fledermäuse zu gewährleisten. Zu Lagerzwecken wird lediglich in einen der beiden Keller eine Box eingestellt, die den Lebensraum der Tiere nicht beeinträchtigt.

Der Neubau ist ein gemeinsames Projekt der Stadt Heldburg und der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, mit knapp 560.000 Euro gefördert durch das Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum und der Thüringer Staatskanzlei mit 300.000 Euro. Die Stadt Heldburg ist Bauherrin, die Planung erfolgt über die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten. Für die Planungen setzt die Stiftung circa 200.000 Euro ein. Die Gesamtkosten für den Neubau liegen bei gut 1 Million Euro.

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten stellt am Donnerstag, dem 5. März, um 18 Uhr, die Planung des neuen Gastronomiebaus auf der Veste Heldburg vor und lädt hierzu alle interessierten Bürgerinnen und Bürger in den Kirchensaal der Veste ein.

Die Veste Heldburg ist ein beliebtes Ausflugsziel, das mit Eröffnung des Deutschen Burgenmuseums 2016 bei Besuchern deutlich an Attraktivität gewonnen hat. Bisher konnten Gäste ihren Aufenthalt auf der Veste aber nicht mit einem Kaffeebesuch krönen. Es fehlte eine gastronomische Einrichtung. Das soll nun ein Neubau auf dem Gewölbe des ehemaligen Küchenbaus ändern. Wie das Gebäude aussehen wird, welche Anforderungen daran zu stellen sind, und ab wann es voraussichtlich genutzt werden kann, erläutern wir Ihnen im Rahmen des Informationsabends. Der Neubau ist ein gemeinsames Projekt der Stadt Heldburg und der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, das mit knapp 560.000 Euro durch das Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum sowie 300.000 Euro durch die Thüringer Staatskanzlei gefördert wird.

Dr. Susanne Rott
Pressesprecherin

Mit dem Umstellen des Gerüsts vom südlichen Querhaus an das nördliche setzt die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten die Sanierung der Klosterkirche Paulinzella fort. Rund 570.000 Euro werden für diesen Bauabschnitt benötigt.

Nach der Gerüststellung werden die Fassadenflächen gereinigt, notwendige statische Sicherungen am Mauerwerk durchgeführt und die Mauerkronen abschließend durch eine Abdeckung geschützt. Auch die dort noch erhaltene Apside soll statisch gesichert werden. Die Arbeiten werden voraussichtlich in diesem Jahr abgeschlossen. Baubegleitend werden die bauhistorischen Untersuchungen fortgesetzt.

Der Bauabschnitt schließt an die Sanierung des südlichen Querhauses an, die im vergangenen Jahr weitgehend beendet werden konnte. Ziel ist es, die gesamte Kirchenruine sukzessive zu sanieren und damit langfristig zu erhalten.

Foto: Gerüststellung am nördlichen Querhaus der ehemaligen Klosterkirche Paulinzella, Architekturbüro Wilhelm+Quednau, Steffen Lasse

Erste Großaufgabe bei der Sanierung von Schloss Friedenstein ist die Dachsanierung des Westflügels. Sichtbares Signal des Baubeginns im Frühjahr 2019 war die Aufstellung des Gerüsts mit Schutzdach im nördlichen Bereich.

Dann begann abschnittweise die Dachsanierung. Erst wurden der Schiefer abgenommen und die Dachschalung abgedeckt, dann kam der Dachstuhl zum Vorschein, mit all seinen im Laufe der Jahrhunderte entstandenen Schäden. Zunächst mussten die Zimmerleute anrücken. Auf Basis der gründlichen Voruntersuchungen konnten sie schadhafte Balkenbereiche im Dachstuhl und den Decken gezielt austauschen. Manche Deckenbalken waren allerdings so durchgebogen, dass nur Stahlträger Stabilität gewährleisten konnten.

Sparren für Sparren arbeiteten sich die Handwerker von Nord nach Süd durchs Dach. Nach Bearbeitung des ersten Viertels konnten das Schutzdach bis etwa zur Mitte des Flügels verlängert und die Arbeiten nahtlos fortgesetzt werden.

In den nächsten Monaten werden die sanierten Bereiche mit Schiefer neu gedeckt, die alten Platten waren zum großen Teil nicht mehr verwendbar. Die Zimmerleute ziehen dann an die südliche Hälfte des 100 Meter langen Dachs weiter. Parallel zu den Dacharbeiten beginnt im April der Einbau eines neuen Treppenhauses mit Aufzug, der einen barrierefreien Museumsrundgang gewährleisten wird. Dach und Treppenhaus sollen 2021 fertig sein. Die Gesamtplanung sieht vor, die Innenräume des Westflügels und des angrenzenden Westturms zügig wiederherzustellen, damit sie die Stiftung Schloss Friedenstein wieder museal nutzen kann. Aber auch in etlichen anderen Bereichen des Schloss- und Parkensembles erfolgten Untersuchungen und Planungen.

Weitere Sanierungsschwerpunkte am Schlossgebäude sind der Ostturm, Teile des Ostflügels und der westliche Dachbereich des Nordflügels. In den betroffenen Dachgeschossen werden noch in diesem Jahr schadstoffbelastete Staubablagerungen entfernt, um die ge-nauen Aufmaße erstellen zu können.

Auch für die Restauratoren ist das Schloss voller Herausforderungen.
So müssen beispielsweise Musterachsen an der Schlossfassade an-gelegt werden, um die Materialien und Farbwirkungen zu erproben. Die Innenräume werden bereits seit längerer Zeit gründlich erforscht. Zu den Höhepunkten des vergangenen Jahres gehörte die Freilegung des in weiten Teilen erhaltenen Estrichbodens mit Ziegelmuster aus der Bauzeit des Schlosses im 17. Jahrhundert in der Weimargalerie im Westflügel. Außerdem wurden die angrenzenden klassizistischen Räume untersucht und Konservierungsmaßnahmen geplant. Dabei standen schadhafte Stuckdecken und Wände im Mittelpunkt, aber auch außergewöhnliche Ausstattungsdetails wie 56 in die Wand eingelassene Pastellbilder im Dichterzimmer.

Das Schloss ist aber nicht die einzige Baustelle. Für das Orangenhaus, das bereits in Teilen sanierte Lorbeerhaus und das Treibhaus wurden die Entwurfsplanungen abgeschlossen. Bei den Untersuchungen erwies sich die Dachkonstruktion des Orangenhauses als nicht mehr tragfähig. Notsicherungen ermöglichten es jedoch, das Gebäude nach vorübergehender Sperrung wieder provisorisch zu nutzen. Für die geplanten Maßnahmen im Herzoglichen Park, vor allem an den Brücken und Wegen, sind die Auswahlverfahren für die Planungsleistungen abgeschlossen.

Neben der großzügigen Förderung der Ensemblesanierung durch Bund und Land verdienen auch weitere geförderte Projekte gesonderte Erwähnung. So ermöglichten die Kulturstiftung Gotha und der Einsatz von Lottomitteln die Restaurierung der Altanbrüstung im Innenhof, und der Förderverein Orangerie-Freunde Gotha e.V. finanzierte mit einer Spende die Anschaffung neuer Pflanzkübel für die Orangerie. Für Besucher kaum sichtbar, aber dennoch wichtig ist die Erneuerung des Küchenbereichs für die Gaststätte im Pa-genhaus und die Schaffung neuer Sozialräume für das Personal.

60 Millionen Euro stehen der Stiftung Thüringer Schlösser und Gär-ten für die Großbaumaßnahmen auf Schloss Friedenstein zur Verfügung je zur Hälfte finanziert durch den Bund und den Freistaat Thüringen.

Weitere Informationen unter www.friedensteinblog.de

Auch 2020 kann die Schaubaustelle auf Schloss Schwarzburg wieder mit einem Audiowalk besucht werden (nur mit Führung). Führungen werden in der Zeit vom 16. Mai bis 13. September 2020 an Wochenenden angeboten. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Ab sofort sind Buchungen möglich.

Anmeldungen nimmt die Museumskasse im Torhaus von Schloss Schwarzburg unter der Telefonnummer 03 67 30/39 96 30 entgegen. Die Führungen finden Samstag und Sonntag jeweils um 13.30 Uhr und 15.30 Uhr statt. Dauer: ca 1,5 Stunden. Die Führung kostet 5 Euro, ermäßigt (Schüler, Studenten bis 27 Jahre, Sozialpassinhaber, Menschen mit Einschränkungen m. SB-Ausweis) 3 Euro. Kinder können ab 12 Jahren teilnehmen. Der Eintritt für Kinder zwischen 12 und 14 Jahren ist der Eintritt frei.

Projektpartner des Audiowalks sind die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, die Internationale Bauausstellung (IBA) Thüringen und der Förderverein Schloss Schwarzburg – Denkort der Demokratie e. V.

Foto: Audiowalk im Schlosshauptgebäude Schloss Schwarzburg, Nachweis: IBA Thüringen, Thomas Müller

Westfassade wird 2021 zur Bundesgartenschau inszeniert

Derzeit werden die Außenfassaden der Peterskirche auf dem Petersberg ausgerüstet. Die Arbeiten an den Oberflächen sind bis auf die Sockelbereiche weitgehend abgeschlossen.
Durch die behutsame Konservierung ist die hohe Qualität der Steinfassaden jetzt wieder sichtbar.

Für die im Rahmen der Bundesgartenschau 2021 geplante Ausstellung „Paradiesgärten – Gartenparadiese“ in der Peterskirche wurde ein Titelmotiv entworfen, das – vorgeblendet – die Westfassade während der Ausstellung ziert.

Die Bildinszenierung besteht aus zwei Motiven, die das Ausstellungsthema spiegeln. Der Giebelbereich nimmt mit der Darstellung von Adam und Eva sowie der Himmelskönigin Maria, umrahmt von zarten, stilisierten Blütenranken, Bezug auf das Leitthema „Paradiesgärten“. Es geht um den Baum des Lebens und der Erkenntnis im Garten Eden, dessen Beschreibung die Ideen und Gestaltung von Gärten über Jahrhunderte inspiriert und beeinflusst hat. Die Szene ist dem Salzburger Missale entnommen und wurde von Berthold Furtmeyr 1478/79 gemalt.

Scheinbar getragen wir diese Szene von kräftigen Alleebäumen, die von der virtuell rekonstruierten mittelalterlichen Westfassade mit Portal ins Innere der Kirche führen. Sie spannen damit den Bogen zum zweiten Ausstellungsthema, den Gartenparadiesen. Zwölf Gärten werden in der Ausstellung vorgestellt, die die Entwicklung der Gartenkunst in Thüringen nachzeichnen. Zugleich verweisen die Bäume auf die mächtigen Pfeiler der romanischen Kirche.

Die Westfassade hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Ursprünglich war ihr eine dreischiffige Vorkirche, das sogenannte Paradies, vorgelagert. Sie wurde aber spätestens im 18. Jahrhundert entfernt. Im 19. Jahrhundert kam es dann zu entscheidenden Veränderungen, als die Kirche zu einem Proviantmagazin umgebaut wurde. Letztlich resultiert das heutige schlichte Erscheinungsbild aus dieser Zeit.

Youtube-Link: Rundflug um die ehemalige Klosterkirche zum Abschluss der Fassadensanierung

Foto: Titelmotiv für die Ausstellung „Paradiesgärten – Gartenparadiese“ im Rahmen der BUGA21 in Erfurt, © Atelier Hähnel-Bökens|Fotonachweis für Buchmalereimotiv: Bayerische Staatsbibliothek München, Clm 15710, fol. 60v.

Die malerisch im Rottenbachtal unweit Bad Blankenburgs gelegene Klosterkirche Paulinzella zählt zu den bedeutendsten hochmittelalterlichen Sakralbauten Mitteldeutschlands. An den baulichen Resten der Kirchenruine lassen sich auch heute noch die Merkmale der von dem Reformkloster Hirsau im Schwarzwald ausgehenden Baumerkmale ablesen. Schon während der deutschen Romantik erkannte man den Zauber des Ortes und nutzte ihn als Sehnsuchtsort.

Zur Klosteranlage Paulinzella ist nun eine Broschüre erschienen, herausgegeben von der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten. Die Autoren, Verena Friedrich, Lutz Unbehaun und Doris Fischer, bieten interessierten Lesern einen Überblick zur Anlage mit geschichtlichem Abriss, eine Bestandsbeschreibung sowie einen Rundgang über das Gelände und durch die musealen Bereiche. Lagepläne und zahlreiche Abbildungen illustrieren die zweite, völlig überarbeitete und neu gestaltete Auflage der Reihe der Amtlichen Führer anschaulich. Ab sofort erhältlich im Buchhandel und bei der Stiftung Thüringer Schlösser erhältlich unter www.thueringerschloesser.de (ab Saisonbeginn am 21. März 2020 auch an der Museumskasse vor Ort).

Verena Friedrich, Lutz Unbehaun, Doris Fischer: Kloster Paulinzella, Amtlicher Führer, herausgegeben von der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, 64 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen, ISBN 978-3-422-98059-4, 5,80 Euro

Ausgefallenes Weihnachtsgeschenk mit Vorfreude auf den nächsten Sommer gesucht? – Am ersten Adventswochenende startet der Vorverkauf für die nächste Dornburger Schlössernacht am 22. August 2020 mit einem opulenten Programm auf mehreren Bühnen.

Auf dem „Blakon Thüringens“ erwartet die Gäste der ein Sommerabend voller musikalischer und artistischer Darbietungen in den Schlossgärten und den drei Schlössern. Zu den musikalischen Höhepunkten zählen das Keimzeit Akustik Quintett und The Playfords. Besondere Hingucker sind die Stelzenkünstler von Art Tremondo mit ihren phantastischen Kostümen. Eine Schwarzlichtshow und ein Feuerzauber spielen im nächtlichen Schlosspark mit Licht in verschiedenen Formen – ebenso natürlich das jährliche Höhenfeuerwerk aus dem Saaletal zum Abschluss der Schlössernacht. Zuvor aber funkelt der Schlosspark im Schein vieler hunderter Laternen und lädt zum Flanieren von einem musikalischen Erlebnis zum nächsten ein: iranische oder schwedische Klänge, Tango für zwei Harfen oder Bossa Nova, neuer deutscher Folk oder südamerikanische Musik, Swing und Jazz – abwechslungsreich und sommerlich beschwingt. Gastronomische Angebote aus der Region und Thüringer Weine bieten sommerlichen Gaumengenuss.

Tickets in den Vorverkaufsstellen des Ticketshop Thüringen (Vorverkaufsstellen, online unter www.ticketshop-thueringen.de, Tel. 0361/2275227) sowie bei der Schlossverwaltung Dornburger Schlösser (E-Mail: schlossverwaltung@dornburg-schloesser.de). Informationen zur Veranstaltung: www.schloessernacht-dornburg.de.