Ausstellung des Keramik-Museums Bürgel in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten

Zum Jubiläum präsentiert die 1990 gegeründete Thüringer Töpferinnung keramische Werke ihrer Mitglieder.

 

Peter Albert, Jahrgang 1936, war von 1965 bis 1995 als Architekt am Institut für Kulturbauten tätig. Daneben widmete er sich der konstruktiv-konkreten Malerei, die er seit den 1980er Jahren in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland zeigte. Seine Werke befinden sich unter anderem in der Galerie Neue Meister in Dresden, im Kupferstichkabinett Dresden und in der Städtischen Galerie Dresden sowie in zahlreichen weiteren Sammlungen.

Die großformatigen Ölbilder Peter Alberts sind geprägt durch reduzierte Farbigkeit und klare, geometrische Formen. Die malerischen Strukturen entfalten dabei faszinierende Tiefenwirkungen, Flächen und Linien treten in lebendige Beziehung zueinander.

Peter Albert, Quadrat in Rot
Peter Albert, Quadrat in Gelb

Katharina Goziewski zeigt Arbeiten zwischen Malerei und Grafik, zwischen intensiver Farbigkeit und dezenter Monochromie.

Katharina Goziewski, o.T.

Ausstellung des Verband Bildender Künstler Thüringen e.V. und der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten

Teilen und Haben sind Begriffe mit vielschichtig schillernden Facetten. Sie spiegeln Besitzansprüche ebenso wie Errungenschaften, Gemeinschaftserlebnisse ebenso wie Eigensinn, Materielles ebenso wie Geistiges und Emotionales. Teilen und Haben sind ein ganz spezielles Thema für die Kunst. Kunstwerke sind Träger von Ideen, die niemand für sich allein beanspruchen kann, doch materiell sind sie Objekte von Handel und Eigentum. Kunstwerke sind Mittel der Kommunikation, doch als Gegenstände sind sie meist exklusiv – sie werden geschützt, der Umgang mit Ihnen wird reguliert. Diese Gegensätze prägen die Kunst früherer Epochen ebenso wie die Kunst der Gegenwart. Wenn zeitgenössische Kunstwerke als Interventionen im historischen Rahmen von Schlössern präsentiert werden, treten sie in Dialog mit einem Kunstverständnis im Spannungsfeld zwischen herrschaftlich gefördertem künstlerischen Handeln und den damit verbundenen Erwartungen.

Die Kooperationspartner haben Künstler eingeladen, sich mit dem Themenfeld auseinanderzusetzen und durch ihre künstlerischen Beiträge mit dem Umfeld der Schlösser in Dialog zu treten. Die von einer gemeinsamen Jury ausgewählten Werke – zum Teil eigens für die Ausstellung konzipiert – sind vom 31. Mai bis zum 2. August auf den Dornburger Schlössern zu sehen.

 

Virtueller Besuch hier

Die Aufnahmen wurden realisiert im Rahmen des EFRE-geförderten Innovationsprojektes cultur3D (Universität Jena/Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek, cultur3d.de), in technischer Kooperation mit der Rooom AG (rooom.com).

Einen ungewöhnlichen Blick auf Thüringens Schlösser präsentiert eine Sonderausstellung auf den Dornburger Schlössern. Bis zum Saisonende sind in der Hofstube im Renaissanceschloss Infrarotfotografien von Ulf Köhler zu sehen. Der promovierte Geotechnik-Ingenieur aus Weimar durchstreift mit seiner Kamera die Schlösserlandschaft Thüringens und nutzt für seine Aufnahmen das Infarotspektrum des Lichts. Auf diese Weise entstehen monochrome Aufnahmen, die das Motiv monumental und entrückt erscheinen lassen. Eine Auswahl seiner großformatigen Fotoarbeiten präsentiert Köhler nun im Jahr des 25-jährigen Jubiläums der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten auf den Dornburger Schlössern.

Ulf Köhler, Weiße Elster und Oberes Schloss in Greiz

Kristian Körting. Keramik, Rokokoschloss, Mansarde

100 Jahre Bauhaus. Farben und Formen
Rokokoschloss, Untergeschoss, Ausstellung des UNIFOK Jena e.V. in Zusammenarbeit mit dem Dornburger Impressionen e.V.

Wilhelm Löber. Bauhaus-Schüler – Keramiker – Bildhauer
Rokokoschloss, Mansarde, Ausstellung des Keramik-Museums Bürgel

Gestaltete Erinnerung. Carl Alexander als Bauherr und Mäzen
Die Dornburger Schlösser erinnern 2014 besonders an Großherzog Carl Alexander, den Erben der Goethe-Zeit und großen Kulturförderer, der auch das Dornburger Schlösserensemble entscheidend prägte. Die von der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten in Kooperation mit dem Keramik-Museum Bürgel organisierte Ausstellung „Gestaltete Erinnerung – Carl Alexander als Bauherr und Mäzen“ ist vom 10. Mai bis 2. November 2014 (tägl. außer Mi, 10.00–17.00 Uhr) im Renaissanceschloss zu sehen.